Today I went to the Connecticut (CT) Department of Motor Vehicles in Norwalk to swap my German driver's licence to a CT one. Checking their Website in advance, this should be easy...
I had to bring my German driver's licence, passport, visa, I-94, birth certificate, marriage certificate, social security number (or a letter that states I am not eligible for a SSN) and two letters which proof my residency in CT. No copies or certified copies, only originals and all in English or officially translated.
When it's my turn at the information counter I stated my request and showed my paperwork.
"Sorry, your birth and marriage certificates need to be translated into English by one of our approved translaters."
"But it already comes in English as well as French and German."
"Sir, you do not listen! It needs to be translated."
"Sorry, but everything is already translated into English."
"I need to ask Brady. BRADY!!!"
After a few minutes of silence Brady appears and checks my paperwork.
"Certificates are ok, they already come in English, no translation necessary."
Yeap, that should be it - I thought.
Next go around the corner, type my name into a machine and get a photo shot of myself - that was easy.
Second round with the Lady from the information counter.
"Here is your number. Please go to the waiting area and wait until your number is called."
Oh, it's so easy...
After a few seconds (really), my number is called.
Once again:
"I would like to swap my German driver's licence to a CT one."
"German driver's licence?"
"Yes."
"Passport and visa?"
"Yes."
"I-94?"
"Yes."
"Birth certificate?"
"Yes."
"Social security number?
"I am not eligible, here is the letter.
"2 letters for proof of residence?"
"Yes".
"This one's ok. But this one is handwritten, I cannot accept this."
Oh nooooo...
After a short discussion Brady appears again and explains once more that handwritten documents are not sufficient. Trying to explain that after 2 weeks in the US providing printed documents with your new address is not so easy to do doesn't help.
"Sir, why don't you go to the next post office and send yourself a letter. With a bit of luck it will arrive Saturday and you will get your CT driver's licence. We are open until 12:30 PM. Have a good one."
So I went out, called Petra and guess what? She will send me a letter.
Easy!
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Heute bin ich auf die Führerscheinstelle in Norwalk, Connecticut (CT) gegangen, um meinen deutschen Führerschein in einen CT-Führerschein umzutauschen. Laut deren Webseite ganz einfach, da es eine Vereinbarung mit Deutschland gibt...
Ich muss nur meinen deutschen Führerschein, Pass, Visum, Formular I-94, Geburts- und Heiratsurkunde, Sozialversicherungsnummer (oder ein Schreiben, das besagt, dass ich keine benötige) und 2 Briefe, die beweisen, dass ich in Connecticut wohne, vorlegen. Keine Kopien oder beglaubigte Kopien, nur Originale oder von offizieller Stelle übersetzt.
Am Informationsschalter trage ich mein Anliegen vor und zeige meine Papiere.
"Tut mir leid, aber Geburts- und Heiratsurkunde müssen von offizieller Stelle übersetzt sein."
"Aber die sind doch in Englisch und Französisch und Deutsch."
"Junger Mann, Sie hören mir nicht zu! Die müssen übersetzt sein."
"Entschuldigung, aber hier steht doch schon alles in Englisch."
"Da muss ich mal Brady fragen. BRADY!!!"
Nach einigen Minuten betretener Stille erscheint Brady und überprüft meine Papiere.
"Alles in Ordnung, die Dokumente sind mehrsprachig. Keine Übersetzung notwendig."
Juhu, das sollte es gewesen sein - dachte ich.
Als nächstes muss ich um die Ecke gehen, meinen Namen in eine Maschine tippen, die dann ein Foto von mir macht - das war einfach.
Zweite Runde mit der Dame am Informationsschalter.
"Hier ist Ihre Nummer. Bitte warten Sie im Wartebereich bis Sie aufgerufen werden."
Oh, ist das einfach...
Nach ein paar Sekunden (wirklich) wird meine Nummer aufgerufen.
Auf ein Neues:
"Ich möchte meinen deutschen Führerschein gegen einen CT-Führerschein tauschen."
"Deutscher Führerschein?"
"Ja."
"Pass und Visum?"
"Ja."
"Formular I-94"
"Ja."
"Geburtsurkunde?"
"Ja."
"Sozialversicherungsnummer?"
"Ich habe keine, hier ist das Schreiben vom Amt."
"2 Briefe, die bestätigen, dass Sie in Connecticut wohnen?"
"Ja."
"Der hier ist in Ordnung. Aber dieser hier ist handgeschrieben, den kann ich nicht akzeptieren."
Oh nein...
Nach kurzer Diskussion taucht Brady wieder auf und erklärt nochmals, dass handgeschriebene Briefe nicht ausreichen. Auch mein Versuch verständlich zu machen, dass nach 2 Wochen Aufenthalt in den USA nun wirklich noch nicht viel gedruckte Schreiben eingegangen sein können bringt mich nicht weiter.
"Junger Mann, warum gehen Sie nicht einfach zur Post und schicken sich selbst einen Brief. Mit ein bisschen Glück kommt er am Samstag an und Sie bekommen Ihren Führerschein. Wir haben bis 12:30 geöffnet. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag."
Also bin ich gegangen und habe Petra angerufen und was glaubst Du? Sie schickt mir einen Brief. Einfach!
...mir fällt da ein Buch ein das ich kürzlich gelesen habe *Die Känguruh-Chroniken* eine ähnliche Situation der, als Känguruh, hilflos gegenübersteht und denkt ...Sie muss doch sehen das es nicht geht....Nun denn zu viel will ich hier natürlich auch nicht schreiben...nur eins ...ich liebe diesen Blog und hoffe noch viele Abenteuer der Benders in USA mit erleben zu dürfen....Daumen Hoch!!! Viele Grüsse von den Benders aus Köln....
AntwortenLöschenUnd ich dachte, Bürokratie wäre typisch deutsch... wird das auch damit wieder nix als Exportschlager...
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