Donnerstag, 30. Januar 2014

Bureaucrazy

Today I went to the Connecticut (CT) Department of Motor Vehicles in Norwalk to swap my German driver's licence to a CT one. Checking their Website in advance, this should be easy...

I had to bring my German driver's licence, passport, visa, I-94, birth certificate, marriage certificate, social security number (or a letter that states I am not eligible for a SSN) and two letters which proof my residency in CT. No copies or certified copies, only originals and all in English or officially translated.

When it's my turn at the information counter I stated my request and showed my paperwork.
"Sorry, your birth and marriage certificates need to be translated into English by one of our approved translaters."
"But it already comes in English as well as French and German."
"Sir, you do not listen! It needs to be translated."
"Sorry, but everything is already translated into English."
"I need to ask Brady. BRADY!!!"
After a few minutes of silence Brady appears and checks my paperwork.
"Certificates are ok, they already come in English, no translation necessary."
Yeap, that should be it - I thought.

Next go around the corner, type my name into a machine and get a photo shot of myself - that was easy.

Second round with the Lady from the information counter.
"Here is your number. Please go to the waiting area and wait until your number is called."
Oh, it's so easy...

After a few seconds (really), my number is called.
Once again:
"I would like to swap my German driver's licence to a CT one."
"German driver's licence?"
"Yes."
"Passport and visa?"
"Yes."
"I-94?"
"Yes."
"Birth certificate?"
"Yes."
"Social security number?
"I am not eligible, here is the letter.
"2 letters for proof of residence?"
"Yes".
"This one's ok. But this one is handwritten, I cannot accept this."
Oh nooooo...

After a short discussion Brady appears again and explains once more that handwritten documents are not sufficient. Trying to explain that after 2 weeks in the US providing printed documents with your new address is not so easy to do doesn't help.
"Sir, why don't you go to the next post office and send yourself a letter. With a bit of luck it will arrive Saturday and you will get your CT driver's licence. We are open until 12:30 PM. Have a good one."

So I went out, called Petra and guess what? She will send me a letter.
Easy!

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Heute bin ich auf die Führerscheinstelle in Norwalk, Connecticut (CT) gegangen, um meinen deutschen Führerschein in einen CT-Führerschein umzutauschen. Laut deren Webseite ganz einfach, da es eine Vereinbarung mit Deutschland gibt...

Ich muss nur meinen deutschen Führerschein, Pass, Visum, Formular I-94, Geburts- und Heiratsurkunde, Sozialversicherungsnummer (oder ein Schreiben, das besagt, dass ich keine benötige) und 2 Briefe, die beweisen, dass ich in Connecticut wohne, vorlegen. Keine Kopien oder beglaubigte Kopien, nur Originale oder von offizieller Stelle übersetzt.

Am Informationsschalter trage ich mein Anliegen vor und zeige meine Papiere.
"Tut mir leid, aber Geburts- und Heiratsurkunde müssen von offizieller Stelle übersetzt sein."
"Aber die sind doch in Englisch und Französisch und Deutsch."
"Junger Mann, Sie hören mir nicht zu! Die müssen übersetzt sein."
"Entschuldigung, aber hier steht doch schon alles in Englisch."
"Da muss ich mal Brady fragen. BRADY!!!"
Nach einigen Minuten betretener Stille erscheint Brady und überprüft meine Papiere.
"Alles in Ordnung, die Dokumente sind mehrsprachig. Keine Übersetzung notwendig."
Juhu, das sollte es gewesen sein - dachte ich.

Als nächstes muss ich um die Ecke gehen, meinen Namen in eine Maschine tippen, die dann ein Foto von mir macht - das war einfach.

Zweite Runde mit der Dame am Informationsschalter.
"Hier ist Ihre Nummer. Bitte warten Sie im Wartebereich bis Sie aufgerufen werden."
Oh, ist das einfach...

Nach ein paar Sekunden (wirklich) wird meine Nummer aufgerufen.
Auf ein Neues:
"Ich möchte meinen deutschen Führerschein gegen einen CT-Führerschein tauschen."
"Deutscher Führerschein?"
"Ja."
"Pass und Visum?"
"Ja."
"Formular I-94"
"Ja."
"Geburtsurkunde?"
"Ja."
"Sozialversicherungsnummer?"
"Ich habe keine, hier ist das Schreiben vom Amt."
"2 Briefe, die bestätigen, dass Sie in Connecticut wohnen?"
"Ja."
"Der hier ist in Ordnung. Aber dieser hier ist handgeschrieben, den kann ich nicht akzeptieren."
Oh nein...

Nach kurzer Diskussion taucht Brady wieder auf und erklärt nochmals, dass handgeschriebene Briefe nicht ausreichen. Auch mein Versuch verständlich zu machen, dass nach 2 Wochen Aufenthalt in den USA nun wirklich noch nicht viel gedruckte Schreiben eingegangen sein können bringt mich nicht weiter.
"Junger Mann, warum gehen Sie nicht einfach zur Post und schicken sich selbst einen Brief. Mit ein bisschen Glück kommt er am Samstag an und Sie bekommen Ihren Führerschein. Wir haben bis 12:30 geöffnet. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag."

Also bin ich gegangen und habe Petra angerufen und was glaubst Du? Sie schickt mir einen Brief. Einfach!

Mittwoch, 29. Januar 2014

Working for United Nations

Finally, the big day has arrived and gone past. I started working for United Nations on Monday. A dream of more than 20 years coming true. It was also my first day commuting on Metro North to Grand Central Station in New York City. The first ride went very well, the train was not too crowded and I found my way around easily. After onboarding with HR, I obtained my badge and was allowed into the building and send back out immediately to first go and open a bank account. I must admit that at his point my excitement had almost made way for frustration. All of my past customers who thought they did not get a 1st class onboarding session should definitely try UN HR: Information = Zero, which meant I learnt nothing new and the assistant had no idea what documents I had already submitted, nor did she know where I had to go next.
 
My new division however made up for everything. They were anxiously waiting for me, had my office prepared and equipped (I have a functioning computer, business cards, office supplies, even a sign on the door, not to mention two assistants at my disposal) and are very friendly people. I have been given a grace period until Monday when I have to take over the desk for two of UN's largest missions, the one in South Sudan and the one in Darfur. I am excited, overwhelmed and feel extremely honored. I hope to live up to their expectations.
 
 

 
 
Endlich war er da, der ersehnte grosse Tag; kam und ging vorbei. Am Montag habe ich meinen Dienst bei den Vereinten Nationen angetreten. Mein grosser Traum ging in Erfüllung. Montag war auch mein erster Tag als Pendlerin mit der Metro North zur Grand Central Station in New York City (Anmerkung: es pendeln ungefähr 200 000 Menschen jeden Tag nach New York also bin ich in guter Gesellschaft). Die erste Fahrt hat ziemlich gut geklappt und ich konnte mich gut orientieren. Nach meiner Einführung in der Personabteilung holte ich meinen Zugangspass ab und machte mich auf den Weg zu meiner Abteilung, nur um gleich wieder auf der Strasse zu landen, mit der Anweisung doch erst einmal ein amerikanisches Bankkonto zu eröffnen. Zu diesem Zeitpunkt war meine Aufregung schon einer leichten Frustration gewichen. Alle meine Kunden der letzten Jahre, die glauben sie hätten keine 1. Klasse Behandlung erfahren, sollten es mal bei dieser Personalabteilung versuchen : Information = Null, was heisst ich kriegte keine Antworten auf meine Fragen und die Assistentin hatte weder eine Ahnung davon welche Dokumente ich schon vorgelegt hatte, noch wusste sie genau wo ich mich nun vorzustellen hatte.
 
Meine neue Abteilung hat den ersten Eindruck aber schnell wieder revidiert. Hier erwartete man mich schon ungeduldig und war auf mich vorbereitet (ich habe nicht nur ein Büro, Visitenkarten, einen funktionstüchtigen Computer, nein, ich habe sogar ein Namensschild an meiner Tür und zwei Assistentinnen). Die Kollegen und der Chef scheinen wirklich nett zu sein. Bis Montag habe ich nun noch Schonzeit, dann erwartet mich die Verantwortung für zwei der grossen Blauhelm-Missionen: Darfur und Süd Sudan. Ich bin aufgeregt, überwältigt, fühle mich unglaublich geehrt und hoffe nun, dass ich den Erwartungen auch gerecht werde.
 
 
 


Mittwoch, 22. Januar 2014

Freezing cold, but so beautiful!

After more than 12 hours of continuous snow yesterday, it was a perfect day with lots of sunshine today - only the temperature was very low: 12° F (- 11° C)!
 
What a perfect day for the beach:

 

 
And afterwards something hot and tasty:
 
 

 


Finally we received our new mobile phone numbers and devices (where applicable :-)).
 
 
Nach mehr als 12 Stunden anhaltendem Schneefall gestern war es heute ein perfekter Tag mit Sonnenschein und strahlend blauem Himmel. Aber kalt war es: -11° C (12° F)!
 
Ideal für einen Abstecher an den Strand!
 
Und danach gab es etwas Heisses und Leckeres!
 
Zum Abschluss haben wir dann noch neue Handynummern und Geräte (falls erforderlich :-)) bekommen.



Dienstag, 21. Januar 2014

Snow in Stamford



This means no house hunting or car shopping today!
 
After visiting a few car dealerships and an excessive house hunting tour with our agent Jane yesterday this is not too bad.
We saw a lot of houses which might suit us. But the one which would make us shout out: "Wow, that's it!" was not among them. So we will continue our search...
 
Yesterday evening we went to a typical American diner in Norwalk:


 



Heute schneit es in Stamford.
 
Also bleiben wir zuhause und erholen uns von dem anstrengenden Tag gestern. Wir haben einige Autohändler ausgesucht und nachmittags erneut eine lange Hausbesichtigungstour mit unserer Maklerin Jane unternommen. Einige der Häuser würden unseren Vorstellungen und Wünschen zwar entsprechen, aber DAS Haus für uns war noch nicht dabei. Also geht die Suche weiter...
 
Zum Abschluss des Tages waren wir dann in einem typisch amerikanischen Diner Restaurant zum Abendessen.

Donnerstag, 16. Januar 2014

First Days in the US

 
On Monday, we flew from Frankfurt to New York with Singapore Airlines. The flight was quiet and pleasant. The crew was very nice and friendly. New York greeted us with nice weather, the sun was shining and there were no clouds in the sky. It was very exciting to finally have arrived in our new home! We drove to our appartment which is very nice and a great size. There are two bedrooms which each have a bathroom and a walk-in-closet. The kitchen opens into the living room. There is even a little balcony! The appartment is located on the 18th floor (which is called PH).

view from our balcony

We went grocery shopping on Tuesday, it was very different from shopping in Germany. We spent a lot of time looking at the different products while the locals knew exactly what they wanted. Also, people thought it was interesting that we carried a shopping list around with us. (Note from Petra: who knew that milk comes with a variety of vitamins added and chicken is actually graded by whether the lifestock was treated with antibiotics, fed natural grown corn and such?)
 
Yesterday, on Wednesday, we spent the whole day with our real estate agent, Jane. She showed us a bunch of houses in Norwalk and Fairfield. Out of the six houses, there was only one that impressed us! On Saturday we will meet her again to look at more houses.
 


 
 Und nun - wie versprochen - das Ganze nochmals in Deutsch :-)

Am Montag sind wir mit Singapore Airlines nach New York geflogen. Der Flug war ruhig und angenehm, die Besatzung sehr freundlich und aufmerksam. New York empfing uns mit schönem Wetter, Sonnenschein und strahlend blauem Himmel. Es war ziemlich aufregend endlich in unserer neuen Heimat anzukommen. Noch am gleichen Nachmittag haben wir unser Apartment bezogen. Es ist grosszügig geschnitten und sehr schön eingerichtet, hat zwei Schlafzimmer mit jeweils eigenem Bad und begehbaren Kleiderschränken. Die Küche mit Essplatz ist zum Wohnzimmer offen und praktisch eingerichtet (und mit allem ausgestattet - na ja, fast allem, wir mussten uns eine Salatschüssel kaufen). Es gibt auch einen kleinen Balkon von dem aus man bei klarem Wetter das Meer sehen kann. Das Apartment ist auf dem 18. Stock oder besser gesagt, dem Penthouse-Level.

Am Dienstag haben wir die Gegend erkundet und erste Einkäufe erledigt. Einkaufen ist etwas anders als in Deutschland. Wir haben viel Zeit damit verbracht unbekannte Produkte zu studieren während alle Einheimischen ganz genau wussten, welches von den 20 verschiedenen Salatölen sie brauchten. Wer kann schon ahnen, dass Milch mit verschiedenen Vitaminzusätzen erhältlich ist und Hähnchen danach bewertet wird ob das Huhn während seines Lebens Antibiotika bekommen hat oder mit Bio-Mais gefüttert wurde? Aufsehen schien auch zu erregen, dass wir einen Einkaufszettel hatten.

Gestern haben wir uns zum ersten Mal mit unserer Maklerin Jane getroffen und konnten schon einige Häuser besichtigen. Gefallen hat uns allerdings nur ein einziges. Am Samstag gehen wir nochmals mit ihr auf Besichtigungstour - drückt uns die Daumen, dass sich ein Haus findet, in dem wir Wände für unsere Möbel haben .-).